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Saturn/ Neptun und Mars/ Pluto

Meer überschwemmt Strand und Steine und Felsen

Diese Woche zeichnet sich bisher durch das heutige Treffen von Saturn/ Neptun im Sextil aus. Es gibt im Laufe des Jahres noch zwei weitere, das heißt, diese Verbindung und diese Fragestellungen begleiten uns über das Jahr. Am Donnerstag, am 31. Januar exakt, wirkt dieser Aspekt auch noch bis zum Neumond am 04. Februar und ungefähr bis Mitte der Woche. Am Samstag, am 02. Februar, erwartet uns das Mars/ Pluto Quadrat, aber dazu weiter unten mehr.

Ich habe schon die ganze Woche an diese Zeitqualität gedacht und wollte schreiben.

Ich saß aber an Schriftstücken für meinen Vermieter, kopierte, besuchte Treffen, unterhielt mich mit Nachbarn und musste Deadlines einhalten. Jeden Tag aufs Neue schien etwas anderes „dran zu sein“. Jetzt endlich, am Donnerstag Abend, nach dem Exaktwerden, komme ich endlich zum Schreiben über dieses Thema.

Auch andere machten die Erfahrung, dass der sorgfältig gefasste Plan über den Haufen geworfen wurde, das Richtige geschah scheinbar „zur falschen Zeit“.

Vielleicht könnten wir es aber auch so sehen: Wenn ich Pläne mache, wirft sie jemand über den Haufen. Loslassen, die Dinge nicht krampfhaft verfolgen, sondern mit dem Fluss gehen, geschehen lassen, das ist „dran“.

Saturn und Neptun

Wellen treffen auf eine Mauer - Cornwall, Dorf im Hintergrund - Saturn/ Neptun
Wellen schlagen an die Mauer – Saturn/ Neptun

Das ist die Mauer, der Deich, die Grenze, der Stein, das Harte, der Widerstand (Saturn), was sich mit dem Gott des Meeres, der Ozeane, der Weite, dem Wasser, dem Alles-was-ist, dem Ganzen, dem Traum und den Bilderwelten (Neptun) trifft.

Auf meinem alten WordPress Blog federleicht habe ich schon mehr über Neptun geschrieben.

Die Bilder, die entstehen, sind das Wasser, was gegen die Mauer schwappt und diese erodieren lässt im Laufe der Jahre, der stete Tropfen, der den Stein höhlt. Aber auch: der Traum, der tatkräftig umgesetzt wird, die Vision, die auf die Erde gebracht, materialisiert wird.

Aber auch der Druck der Ideen, der Träume, die großen Visionen, die in die Alltagsrealität sickern und doch zu groß erscheinen, um sie umzusetzen. Sich selbst als zu schwach zu erleben, um diese umzusetzen.

Saturn/ Neptun: Materie ist vergänglich

Und die Erkenntnis, dass Materie, selbst die härteste wie ein Stein, immer vergänglich ist. Dass sie letztlich immer aufgelöst wird, dass auch wir endlich sind. Angesichts all dieser Vergänglichkeit, dem sich-klein-fühlen, trotz alledem dran zu gehen, und einen Traum Wirklichkeit werden zu lassen, das ist es, worum es zur Zeit geht.

Nähmaschinenfuss näht Muster auf einem schwarzen Stoff in grün - Saturn braucht Zeit
Nähen ist ein Handwerk und braucht kleine Schritte = Saturn

Saturn, der Hüter der Schwelle, der Meister der Materie, der uns zwingt, uns mit dieser Materie auseinanderzusetzen, ist unser Retter in dieser Zeit der großen Visionen (Jupiter und Neptun im Trigon zueinander – Bigger, Better, Faster, More*, wie die 4 Non Blondes damals so treffend sangen). Aber er sorgt auch dafür, dass wir die Fristen einhalten, das Wichtige zuerst tun, das Notwendige, das, was die Not wendet, das braucht Platz. Zuerst.

*Größer, besser, schneller, mehr“

So können wir jetzt wählen zwischen „ich schaffe es ja doch nicht“, „ich habe keinen Einfluss“ und auf der anderen Seite „ich mache einfach weiter, jeden Tag ein bisschen, und halte an meiner Vision fest“. Denn an der Vision festzuhalten bedeutet auch Glauben und Vertrauen, an sich selbst glauben, an die eigenen Ideen und an die eigene Freude glauben. Und auch das ist Jupiter und Neptun. Glauben. Verwurzelt sein in einem größeren Ganzen.

Jeden Tag ein bisschen weiter

Sie geben ja auch nicht auf, wenn sie beispielsweise ein Nähprojekt anfangen, was Sie nicht fertig bekommen können an einem Tag. Sie können sich auch Tischlerarbeiten und das Stricken vorstellen. Da ist auch das Vertrauen darauf da, dass Sie die Hose oder den Rock fertig bekommen. Und das ist das, worum es bei diesem Aspekt geht.

Aber jetzt lassen Sie uns zu dem zweiten wichtigen Aspekt vom Samstag kommen:

Mars Quadrat Pluto am 02. Februar

Der eine Krieger trifft den anderen. Oder auch: der ganz egoistisch nur für den persönlichen Vorteil handelt, trifft den, der von ihm verlangt, nicht nur an sich zu denken. Machtkämpfe sind nicht ratsam zur Zeit. Womit wir seit letzten Dienstag ungefähr bis Mitte/ Ende nächster Woche zu tun haben werden.

Großbrand und Feuerwehr im Vordergrund - Mars = das Feuer muss gelöscht werden
Brände = Mars außer Kontrolle wird bekämpft durch die Feuerwehr

Dieses quälende, genervte, ärgerliche Gefühl, die Wut, einfach raus zu lassen, das führt unter diesem Quadrat nur dazu, dass wir nicht weiter kommen. Dass jemand uns vielleicht sogar spüren lässt, dass er mächtiger ist als wir. Einfach nur, weil er es kann. Oder weil auch sein Mars gerade aktiv ist. Und da ist mit dem Aspekt zu Pluto jedes Mittel recht. Hauptsache Kampf, Hauptsache Dampf ablassen. Oder?

Meine Erfahrung drehte sich um einen anderen Punkt: Ich hatte Angst, mich in einen Machtkampf zu begeben. Nachdem ich einfach „Nein!“ gesagt hatte, stellte ich fest, ich hatte eine Grenze gesetzt. Und das fühlte sich einfach nur richtig an.

Mars und Pluto im Aspekt, das sind die Momente, wenn wir uns unserer Wut bewusst werden können und die Frage stellen können: worauf genau sind wir sauer?

Die zentrale Frage

Wo rennen wir immer wieder gegen Mauern, enden im Kräftemessen, im Machtkampf und kommen nicht weiter?

In der Wut und dem Ärger ist viel Energie gebunden.

Aber geht es um die Person, die Umstände, auf die wir sauer sind? Oder ärgern wir uns vielmehr über uns selbst, weil wir ausgehalten haben? Ärgern wir uns, weil wir den Zeitpunkt übersehen haben, wo wir hätten aussteigen sollen? Oder ärgern wir uns, weil wir unsere Vision, unseren Traum nicht verfolgt haben, der doch die ganze Zeit drückt und drängt.

Das ist die Stelle, wo diese beiden Aspekte vielleicht nicht offensichtlich miteinander verbunden sind, aber wo sie sich von ihrer Ausrichtung her treffen.

Der große Traum, den Saturn auf die Erde bringen will. Die Vision, die Möglichkeiten, die geerdet werden wollen. Und Mars, der im Widder stehend, endlich loslegen will, anfangen – und dann auf Pluto trifft, der ihn auffordert, nicht nur einen egoistischen Traum zu träumen, nicht nur einen, der das eigene Portemonnaie füllt, zur eigenen Befriedigung führt. Denn auch der ganze Ärger, den Menschen in sich tragen, vergiftet das Klima. Erinnern Sie sich, dass Chiron bald in den Widder geht und uns auffordert, uns anders durchzusetzen, vielleicht überhaupt einmal durchzusetzen?

Pluto gibt Energie, wenn das große Ganze mit im Blick behalten wird, wenn es sich um eine wirklich grundlegend andere, eine transformatorische Kraft handelt, die Mars in Gang setzt.

Wirkliche Transformation in diesen Zeiten ist auch, Freude in die Welt zu bringen, Leiden zu lindern, Schmerzen anzuerkennen, mit Empathie zu agieren. Und da sind sich Pluto und Neptun einig. Etwas muss anders werden.

Persönliche Beratung

Diese oder andere Themen beschäftigen Sie sehr, Sie stellen sich die Frage, in welche Richtung es für Sie weitergehen kann, was Aufmerksamkeit braucht? Oder Sie möchten wissen, wie Sie Dinge am besten angehen können oder möchten (wieder) Klarheit in Ihr Leben bringen, dann geht es am besten in einer persönlichen astrologischen Beratung. Und hier geht es direkt zum Kontaktformular.

Fotos

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  1. Pingback: Diese Woche Saturn/ Neptun und Mars/ Pluto – federleicht

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